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MIND UND DIE PSYCHOTHERAPIE MIT VERÄNDERTEN BEWUSSTSEINSZUSTÄNDEN


Psychotherapie und veränderte Bewusstseinszustände

Bereits wenige Jahre nach der Entdeckung des LSD interessierten sich einige Psychotherapeuten für den Einsatz psychedelisch wirksamer Substanzen in der Psychotherapie. Die damals zum Teil als beeindruckend erlebten therapeutischen Erfahrungen konnten aber nicht das sukzessive vollständige Verbot psychedelischer Substanzen in den folgenden Jahrzehnten bis heute verhindern. Weiterhin ist der Einsatz dieser Wirkstoffe in der Psychotherapie wenn überhaupt dann allenfalls in engen wissenschaftlich kontrollierten Settings erlaubt. Wieder gibt es deutliche Hinweise auf ein wirksames Potential verschiedener synthetischer aber auch pflanzlicher Psychedelika. *mind* möchte unter anderem die Erforschung dieser Potentiale aber auch der Risiken und Einschränkungen möglicher Indikationen unterstützen. Dazu gehört auch die Frage nach der Integrierbarkeit pschedelischer Erfahrungen in die einzelnen Richtlinienverfahren und die Mitarbeit an möglichen Therapie-Manualen. Bereits kurz nach dem Verbot der Therapie mit Psychedelisch wirksamen Substanzen fokussierten einige Psychotherapeuten auf nichtpharmakologische Methoden, außergewöhnliche Bewusstseinszustände zu induzieren und in ihrer Psychotherapie zu nutzen. Hierzu gehören traditionelle aus schamanischen Kulturen entlehnte Atem-, Bewegungs-, Tanztrance- Techniken aber auch Techniken aus dem Kundalini-Yoga. Auch hier möchte *mind* die wissenschaftliche Erforschung dieser Methoden und der hieraus resultierenden Bewusstseinszustände fördern. In traditionellen Kulturen die psychedelischen Erfahrungen speziell ausgebildeten erfahrenen Schamanen vorbehalten, hierdurch gelang eine gute Integration der Erlebnisse sowohl bedingt durch die Ausbildung als auch den kulturellen Kontext. Heute suchen immer mehr Menschen aus unterschiedlichsten Gründen außergewöhnliche Bewusstseinszustände auf, sei es durch zumeist aus illegalen Quellen bezogene und damit oft in Qualität und Reinheit schlecht beurteilbare Psychedelika, sei es durch legale zumeist physische Trancetechniken. Nicht immer gelingt ihnen dann im Verlauf die gemachten Erfahrungen in ihr Weltbild, ihr inneres Erleben oder ihre Alltagsgestaltung zu integrieren. Oft befürchten sie Stigmatisierung, Kriminalisierung oder Psychiatrisierung ihrer Erfahrungen. Dadurch wird die Inanspruchnahme therapeutischer Hilfe erheblich erschwert. Dabei gilt die therapeutische Schweigepflicht auch für Erfahrungen, die unter Zuhilfenahme illegal erworbener Substanzen gemacht wurden. Ein erstes Ziel von MIND im Bereich Psychotherapie ist es daher, eine Liste erfahrener und im Umgang mit und Integration von außerhalb der Therapie aufgetretenen veränderten Bewusstseinszuständen kompetenter Therapeuten zu erstellen.

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