Nach der #DRUGSCIENCE2017-Konferenz in Berlin

Forschung, Praxis und globaler Wandel in der Drogenwissenschaft des 21. Jahrhunderts

Campus Charité Mitte | 07. – 09. September 2017

Wir danken allen Kollegen, Teilnehmern und Referenten für die verantwortungsbewussten, kritischen und inspirierenden Diskussionen auf der diesjährigen Konferenz von FINDER und der AG Psychotrope Substanzen an der Charité Universitätsmedizin. Die MIND Foundation hat für den Track Psychedelic Medicine mit den organisierenden Institutionen der diesjährigen Konferenz kooperiert. Wir denken, dass die Forschung über veränderte Bewusstseinszustände nicht isoliert betrieben werden sollte. Deshalb ist es wichtig, ihr einen Platz in der Familie anderer Disziplinen zu geben, die integrative Drogenwissenschaft ausmachen. FINDER arbeitet daran, die Videoaufnahmen der Beiträge zu Suchtmedizin, Prävention, Internet und Drogen, Neurowissenschaften, Drogenpolitikforschung und Psychedelic Medicine zu erstellen. Das wird sicher Wochen bis Monate dauern, da auch noch Rechte einzuholen sind.

Prof. Franz Vollenweider | Prof. Thomas Metzinger | Prof. David Nichols |  Dr. Jeffrey Guss | Dr. med. Peter Gasser und viele mehr

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MIND fördert die wissenschaftliche Erforschung veränderter Bewusstseinszustände. Viele dieser Zustände kann man als psychedelisch – „den Geist offenbarend“ – bezeichnen; gleichgültig, ob dies durch psychoaktive Substanzen oder andere Methoden geschieht, die das Alltagsbewusstsein verändern.
Wir arbeiten an sicheren und legalen Kontexten, um den achtsamen Umgang mit dieser Erfahrung zu ermöglichen, damit deren therapeutische und transformative Qualität hervortreten kann.

MIND vernetzt Wissenschaftler aus den Natur-, Sozial- und Geisteswissenschaften, um zu forschen, Anträge zu stellen, Ergebnisse zu diskutieren und verlässliches Wissen zu erschaffen. Und wir bringen Wissenschaftler mit Unterstützern in Verbindung: Studierende, Therapeuten, Sponsoren und Entscheider. Außerdem geht es uns um die adäquate Prävention von Komplikationen im Umgang mit diesen Zuständen.

Die psychedelische Erfahrung als Instrument persönlicher und gesellschaftlicher Entwicklung etablieren

Ich unterstütze Psychedelic Science … weil diese Forschung menschliches Leiden lindert, neue Therapien ermöglicht und zu einer existentiellen Auseinandersetzung mit allem Lebendigen bewegt.

Dr. Henrik Jungaberle
Dr. Henrik JungaberleGründungsmitglied und Vorstand im MIND Board

Ich unterstütze MIND, weil … gesellschaftliche Veränderungen nur durch Kontextualisierung, Überprüfung und Hinterfragung sozialer Normen entstehen können.

Vera Sloof, M.A. Social Sciences
Vera Sloof, M.A. Social SciencesGründungsmitglied

Ich unterstütze MIND, weil … ich es an der Zeit finde, alte Grenzen zu hinterfragen, die einen neuen Umgang mit sehr belastenden Erkrankungen blockieren. Hierzu bedarf es adäquater und zeitgemäßer Forschung mit derzeitig wissenschaftlich anerkannten Methoden.

Dr. med. K.-J. Theine, Psychiater & Psychotherapeut
Dr. med. K.-J. Theine, Psychiater & PsychotherapeutGründungsmitglied

Ich unterstützte MIND, weil … ich denke, dass es an der Zeit ist zu einem neuen Umgang mit erweiterten Bewusstseinszuständen und psychoaktiven Substanzen: basierend auf Forschung und gesundem Menschenverstand – nicht auf Tabus, Angst und Schauergeschichten.

Dr. med. Andrea Zeuch
Dr. med. Andrea ZeuchGründungsmitglied und MIND Board Member

Ich unterstützte MIND, weil … Wissenschaftler und Therapeuten in der Lage sein müssen,  frei von Stigma neuartige Therapien zu ergründen.

Torsten Rüter, Entrepreneur
Torsten Rüter, EntrepreneurGründungsmitglied

Ich unterstütze Psychedelic Science, weil … sie dazu beitragen kann, psychedelische Erfahrungen genauer zu verstehen und ihr Potential für das Individuum und die Gesellschaft nachhaltig nutzbar zu machen.

Helena Aicher, Studierende
Helena Aicher, StudierendeGründungsmitglied und MIND Board Member

Ich unterstütze Psychedelic Science, weil … ich denke dass Psychedelika ein riesiges, bislang zu wenig bekanntes Potential haben. Die Menschen müssen Wege gehen, welche diese Welt wirklich zu einem besseren Platz machen.

Peter Jarek
Peter Jarek

Ich finde Psychedelic Science wichtig, weil … damit unzähligen Menschen – ganzen Kulturen – geholfen werden kann. Seriöse Forschung zur Ergründung der Ontologie, der Funktionsweisen und der Kapazitäten unseres Bewusstseins betrifft schließlich ausnahmslos jeden Menschen.

Marvin Agonda, Studierender
Marvin Agonda, StudierenderGründungsmitglied

I support MIND, because we need to institutionalize a well-informed educational, ethical, political, medical, spiritual, and scientific ‹culture of consciousness› (‹Bewusstseinskultur› acc. to T. Metzinger); a progressive culture that sufficiently differentiates the subtle plurality of harmful, and desirable states of consciousness beyond questionable classifications of pharmacological as ‹bad›, and non-pharmacological as non-harmful technologies of consciousness. The crucial question is: What is a ‹good› state of consciousness, and which states (independent of the methods of induction) are we willing to integrate into our culture?

I support Psychedelic science, because the conceptual, and empirical study of etiology-independent disruptions of subpersonal processes underlying the phenomenal self (i.e. ego dissolution) fosters our phenomenological, psychological, and ontological knowledge and understanding of (self-)consciousness, its capacities, its pathologies, and its subjectivity. Sound Psychedelic science should be informed by Philosophy of mind, and Cognitive sciences – and vice versa. My fundamental question is: What is the epistemological value of psychedelic ego dissolution or rather mine-ness loss for understanding selfhood and the subjectivity of consciousness?

Cyril Costines, cand. M.Sc. Philosophy-Neuroscience-CognitionFounding Member
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